Der ahnungslose und seine Bastelei

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ahnungsloser
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Donnerstag 6. Juli 2017, 21:06

Klaus, soweit sind wir einer Meinung.
Das teil wird so gebaut, das der Hänger mit der Kabine
sauber aus zu tarieren ist. Auch schon wegen der
Rennleitung.
Vorgestern mit einem Feld-Wald-und Wiesenkleber einen
Versuch gestartet. Hat soweit gut funktioniert und hält
erstaunlich gut. Werde aber trotzdem den Speziellen
Kleber für die PP Kunststoffe nehmen.

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Heute wieder etwas weiter gemacht.
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Bild

Bild

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n dem Modell die Ränder rechts und links, welche wie
bei der alten Kabine die Liege- bzw die Sitzflächen geben
werden, angebracht. Die Leiste untendrunter zeigt,
wo maßstabsgetreu sich die Achse mit den Rädern befindet.
Des weiteren auch den Vorbau, welcher 27 cm nach vorne
Richtung Deichsel überragt. Die Ecken abgeschrägt, damit
saubere Kurven gefahren werden können.
Bild

Bild

Am Hänger eine Gitter Konstruktion mit den Original-
maßen angebracht. Morgen werde ich den Hänger ans
Auto hängen. Dann werde ich sehen, wie Kurvenfahren
möglich ist. Das Stützrad wird noch 5-7 cm nach vorne
gesetzt. Es soll unter den Vorbau noch ne Kasten für
die Gasflasche und die Batterie hinkommen. So werde ich
das Gewicht von hinten, wo die Kabine übersteht wieder
ausgleichen können.
Ihr seht, das die Sache mit dem Modell seine Richtigkeit
hat. So kann ich im Vorfeld meine Ideen ausprobieren,
ohne das teure Material kaputt zu machen.
So, heute mittag mal gerechnet. Die Platten wiegen
4,8 kg pro Quadratmeter. Das Platten material wird sich
auf ca 20 Quadratmeter belaufen. Sind dann ca 100 kg.
Dann großzügig gerechnet 100kg für Farbe, Aluwinkel
kleber und Beschlagteile. zusammen ca 200kg.
Dann habe ich grob noch 430 kg für den Innenausbau
übrig.
mfg der ahnungslose Harald

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Rainer.M
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Rainer.M » Donnerstag 6. Juli 2017, 21:43

Gasflasche und Batterie dürfen meines Wissens nicht zusammen in einen Kasten.

Und klar, beim Prototyp hast du eine Batterie genommen, die da war. Aber jetzt beim richtigen Modell, willst du nicht besser eine gel-batterie nehmen? Oder was modernere? Also eine, die du auch über Kopf irgendwo in einer Ecke verstauen kannst. Den hohen startstrom brauchst du doch nicht. Warum sich also mit ollen bleiakkus noch rumärgern. In einer lipo-powerbank hast du zum Bruchteil des Platzes und Gewichtes fast die gleiche nutzbare Kapazität.

Nur so als beispiel:
http://m.ebay.de/itm/68800mAh-12V-Auto- ... 2416804377
Zuletzt geändert von Rainer.M am Donnerstag 6. Juli 2017, 21:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von hoersturz » Donnerstag 6. Juli 2017, 21:44

Harald, ich merke schon, du machst dir wirklich um jedes Detail Gedanken respekt
Das die Achse deines Anhängers von Haus aus schon außermittig nach hinten versetzt ist habe ich in BK gar nicht gemerkt. Dann hätte ich mir meinen Einwand erspart... :)
Wie wirst du das Stützrad versetzen? Neue Löcher bohren in der Deichsel wird wohl nicht unproblematisch sein. hmm
Die Leerkabine nur 200kg, das gefällt mir gut!


Grüße
Klaus
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Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von hoersturz » Donnerstag 6. Juli 2017, 21:56

Rainer.M hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juli 2017, 21:43
Gasflasche und Batterie dürfen meines Wissens nicht zusammen in einen Kasten.
Stimmt, steht irgendwo in dem DVGW-Arbeitsblatt G 607. Wenn der Kasten vorn aber eine Gasdichte Unterteilung hat steht dem Vorhaben nichts im Weg. Der Bereich für die Gasflaschen braucht dann noch ne Öffnung an der tiefsten Stelle mit mindestens 100cm².

Und den Tip von Rainer mit der Batterie würde ich mir an deiner Stelle auf jeden Fall mal durch den Kopf gehen lassen. Ich traue zwar nicht der Kapazitätsangabe von Rainers verlinktem Vorschlag. Aber für den Preis ist das trotzdem schon ne feine Sache :D


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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von cwolfk » Freitag 7. Juli 2017, 11:10

Die verlinkte Powerbank hat niemals die genannte Kapazität.

Von Motocell gibt es Lithium-Roller-/Motorradbatterien mit ca. 4 Ah für ~80€. So eine habe ich mal getestet und die hält (ohne Last) über meherere Wochen eine Ruhespannung von >13V. Den Kaltstartstrom hat mein Batterietester mit 220-240A gemessen. Bei nur 800g Gewicht. Da wird eine aber wahrscheinlich nicht ausreichen. Daher denke ich, dass im Hänger ein AGM oder Gelakku momentan noch die wirtschaftlichere Lösung ist.

Grüße, Carsten
Wo wären wir nur ohne Autos.. Und wie kämen wir da hin?

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Rainer.M
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Rainer.M » Freitag 7. Juli 2017, 20:03

Nur so als Anmerkung, tiefe Zyklen mögen bleiakkus generell nicht. Bei bleibatterien für solaranwendungen und beigel ist das etwas besser, aber immer noch nicht gut. Bei nimh oder liion ist dagegen nutzbar, was an Kapazität drauf steht. Wenn der blei-Akku dagegen eine brauchbare Lebensdauer erreichen soll, dann darfst du im Grunde nur das obere Viertel bis Drittel der Gesamtkapazität nutzen. Das heißt, von einer rechnerisch nur ein Viertel so großen liion-powerbank hast du genauso viel nutzen. Und dann kommt noch dazu, das du nicht jeden Anschluss erst auf 12v erhöhen musst, um dann an einem blöden vorwiderstand wieder auf rund 3-4v runtergehen. Dann kannst du auch gleich die usb-Anschlüsse der powerbank nutzen. Handy und Foto laden, taschenlampe und ggf. nen kleinen Ventilator geht auch alles an 5v. Typische hongkongversender bei ebay usw. liefern alles was du willst.

Dazu kommt bei dem Akku die Lage-Abhängigkeit, die bestimmte einbaupositionen beschränkt. Dagegen kannst du agm oder beigel nehmen. Oder halt nimh oder liion.
Und dann kommt das Ausgasen beim Laden noch dazu, was unter Umständen spezielle Schläuche erfordert. Oder halt wieder eine bleigelbatterie oder nimh oder liion.
Und beim Wintercampen ist die frostfähigkeit evtl. noch wichtig. Hier kannst du bleigelbatterien und nimh komplett vergessen. Agm und liion funktioniert als einziges noch brauchbar.

Und zuletzt, ein bißchen laderegler-elektronik schadet keiner Batterie. Bei der liion geht es aber nicht ohne(nur bei einigen lifepo, da geht das aber voll auf die Lebensdauer). Deshalb würde ich bei einer Entscheidung in Richtung liion auf ein fertiggerät zurückgreifen, wo an Elektronik alles drin ist. Und bei bleigel würde ich einen solarregler nutzen, der für bleigel geeignet ist.

Rechnerisch bescheißen die powerbanks insofern alle, weil die die Ah nicht auf die 12V beziehen, sondern entweder auf den akku(3,7v) oder auf die 5v am USB. Durch 3 wenn nicht sogar durch 4 darfst du den Wert somit auf jeden Fall teilen. Aber wie ich oben geschrieben hatte, landest du im Ergebnis trotzdem auf einem zur bleibatterien vergleichbaren nutzbaren Niveau.

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Freitag 7. Juli 2017, 21:50

So Leute
zum Stand heute.
Ich bin offen für jede Idee oder Anregung. Wenn sie Sinn machen
und durchführbar sind kann man sie ( ich ) auch umsetzen, sofern ich
sie für meine Zwecke als notwendig erachte.
Natürlich werden die Gasflasche und die Batterie nicht in einem
Kasten untergebracht. Es werden gesonderte Kästen vorne auf der
Deichsel gebaut.
@ Rainer, wie Du schon geschrieben hast, die benutzten Batterien
waren und sind vorhanden. Es sind zyklusfeste Blei-Säure Batterien
mit 80 AH. Diese Batterien sind geeignet für Marine Anwendungen
sprich Boots Elektrik, Solaranlagen und eben in meiner Elektroameise.
Das heißt, sie vertragen hohe Ladeströme. Da ich als Rentner meine
Ameise nur noch selten brauche, halten mir diese 2 Batterien noch ne Weile.
Das Geld was die neumodischen Akkus und Batterien kosten stecke ich
momentan lieber ins andere Material.
Auf lange Sicht gesehen werde ich sicherlich auf ne andere Batterie
umsteigen.
So, wollte heute ein wenig am Modell wieder basteln. Habe heute ne
Tag erwischt, an dem aber auch rein gar nichts geklappt hat. Es lief
einfach nix zusammen. So nach dem Motto 5x abgeschnitten und
immer noch zu kurz.
Also alle Arbeiten eingestellt, morgen geht's weiter.
Dafür habe ich den Hänger mit dem maßstab getreuen Gittervorbau
ans Auto gehängt. Reelle Kurvenfahrten sind möglich. Komme im Regel-
fall um alle Kurven rum. Sogar mit dem Reserverad hinten dran.

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Soweit ist alles OK.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von hoersturz » Freitag 7. Juli 2017, 22:06

Hallihallo,
Rainer.M hat geschrieben:
Freitag 7. Juli 2017, 20:03
...Bei nimh oder liion ist dagegen nutzbar, was an Kapazität drauf steht.
Vorrausgesetzt es stimmt was der Billiganbieter aus China draufmalt...

Rainer.M hat geschrieben:
Freitag 7. Juli 2017, 20:03
Und dann kommt noch dazu, das du nicht jeden Anschluss erst auf 12v erhöhen musst, um dann an einem blöden vorwiderstand wieder auf rund 3-4v runtergehen.
Im Grunde gebe ich dir Recht, Rainer.
Istzustand bei Harald ist eine LED-Lichterkette für 12V die er mit der Bordbatterie betreibt.
Ich greife einfach mal vor, und sage das Harald sicherlich nicht die vergossenen LED-Lampen aufhackt um dann mit anderen anzulötendenden Vorwiederständen die LED`s mit anderer Spannung zu betreiben. Einzig das direkte Laden des Smartphones mit 5V statt mit 12V wäre ein Grund. Aber soviel Verlust ist bei den eingebauten Schaltnetzteilen bei den 12V-5V-USB Adaptern nun auch wieder nicht.

Rainer.M hat geschrieben:
Freitag 7. Juli 2017, 20:03
Dazu kommt bei dem Akku die Lage-Abhängigkeit, die bestimmte einbaupositionen beschränkt.
Ein gutes Argument.

Was das Laden und/oder Ausgasen betrifft. Harald hat mit der vorhandenen Staplerbatterie ausreichend Kapazität um wärend der paar Tage Standzeit nicht nachladen zu müssen. Das Laden macht er zuhause mit einem dafür vorgesehenen Ladegerät. Steht irgendwo weiter oben im Thread.

Rainer.M hat geschrieben:
Freitag 7. Juli 2017, 20:03
Und beim Wintercampen ist die frostfähigkeit evtl. noch wichtig. Hier kannst du bleigelbatterien und nimh komplett vergessen. Agm und liion funktioniert als einziges noch brauchbar.
Hhmmm. Harald hat Bleisäure. Bis -20Grad kann ich mit dieser intakten Batterie den Stapler bewegen oder nen Verbrennungsmotor anlassen. Dann geht auch ne LED-Lichterkette oder ein Smartphone laden.
Im Grunde gebe ich dir Recht, Rainer. Aber ich behaupte jetzt einfach mal das die Spannungsversorgung in der zukünftigen Wohnkabine von Harald nicht elementar wichtig ist um irgendwo im Outback bei jeglichen klimatischen Situationen zu überleben.

Ich mache es genau so wie Harald. Erst verwende ich vorhandenes Material um zu sehen wie weit ich mit Kostenfaktor=0 komme. Wenn es nicht ausreicht überlege ich wo ich mit wenig Arbeits-Kostenaufwand eine für mich praktikable und sinnvolle Lösung finde.

Verstehe meine Kritik bitte nicht falsch, Rainer. Jede Tips und Tricks von Fachleuten sind bei so einem Projekt wertvoll und muss man auch überdenken. Aber man muss nicht immer gleich das Nonplusultra als praktikable Lösung sehen. Manchmal ist weniger mehr.


Grüße
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Rainer.M » Freitag 7. Juli 2017, 23:18

Alles cool. Mir ist es relativ egal, wie ihr eure Stromversorgung realisiert. Ich wollte es eher als Hinweis verstanden wissen, wie im ersten Post auch geschrieben: wenn der Akku da ist, dann ist es OK. Wenn du aber eh für paar hundert Euro Material holst und mit extrem viel Aufwand und mit einem extra Modell etwas "für die ewigkeit" schaffst, dann quäl dich halt nicht noch zusätzlich mit nem alten bleiakku rum.
Den würde ich im Stapler lassen, schon aus Bequemlichkeit.

Für moderates Geld bekommst du einen großen lipo-packs, der die 5v-usb zum Handy laden und die Taschenlampe schon mitbringt, zur Not als Starthilfe taugt und natürlich auch ein paar Led-Lampen zur raumbeleuchtung mit Strom versorgen kann. Sowas wie die 12v Lichterkette gibt's beim chinesischen versandhändler auch in 5v. Dann brauchts keinen extra kasten, und der Akku ist klein und leicht und wird unterwegs am zigarettenanzünder nachgeladen.

Und wenn das von der Idee her zu sehr "fliegend" ist und statt dessen eher alles einen richtigen Platz bekommen soll, vielleicht noch solarpanele auf Dach usw., dann würde ich wohl auf beigel-akkus zurückgreifen. Schon allein, weil du beim Einbau nix weiter beachten musst.

Ggf. kriegst du hier auch die Möglichkeit, den Akku aus dem Fahrzeugbordnetz nachzuladen . Du müsstest halt ne 13 polige ahk-Dose anbauen. Ggf. würde das auch so Sinn machen, da der Aufbau ja die hänger-Beleuchtung zum Teil abdeckt, wenn er nach hinten oder über die Seiten so weit herausragt. Dann bringt vielleicht besser der Aufbau selbst die Beleuchtung mit und die am hänger bleibt einfach aus, wenn der Aufbau drauf ist.

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Samstag 8. Juli 2017, 18:44

Moin
Sodele, heute hats geklappt. Bin ne gute Ecke weiter.
Habe zuerst die Stirnwand vorne eingebaut. Die eingezeichneten
Öffnungen sollen nur andeuten, das dort Regale und Staufächer
hinkommen sollen. In die mitte soll ein Wassertank für mein
Brauchwasser eingebaut werden. Damit kann ich dann auch sauber
meine Stützlast austarieren. ( Wegen des Überstandes hinten ).
Bild
Die Stirnwand vorne wird nicht mit den guten Platten, sondern
aus Buchen Sperrholz gebaut.
Nun den Vorbau und die Seitenwände eingebaut. Vorbau und
Seitenwände wieder aus den Mono Pan Platten.

Bild

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Bild
Jetzt die Rückwände eingebaut. Die Tür wird eine Breite
von 60 cm haben.

Bild

Bild

Jetzt mal 3 Bilder des bis jetzt gediehenen Rohbaus des Modell.

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Bild

Bild

Jetzt mal ein paar Maße:
Gesamthöhe momentan innen =138cm
Sitzhöhe knapp 38cm mit Polster dann 45 cm
Breite Fußboden innen = 85cm
Länge Innenmaß = 248cm
Türbreite = 60cm

Vorbau Innenmaß = 20cm.

So Leute
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um die erste Katze aud dem Sack
zu lassen. Die Gesamthöhe von 138 cm innen reicht ja nicht.
Zum Leben nicht, zum Transport ja. Hat dann ne Gesamthöhe
Straße bis Oberkannte von rund 165cm mit Hänger.
Ich brauche 185 cm Innenhöhe.
Das Teil kriegt ein Hubdach.[/Color
Das Dach geht aussen über die Kabine, und hat eine Hubhöhe von rund 50 cm.

Die genaue Mechanik muß ich mir noch überlegen. Antrieb auf jeden
Fall elektrisch.
So, die erste Überraschung ist draußen.
Das wars für heute.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Bigwaltens » Samstag 8. Juli 2017, 19:22

Harald, schaut sehr gut aus. Es wird guuuuuuuut!

Gruß Bigwaltens
...wo wir sind ist vorn;
wenn wir hinten sind, ist hinten vorn...
...geht nicht gibt´s nicht!

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von hoersturz » Sonntag 9. Juli 2017, 09:58

Hallo Harald,
Elektrisches Hubdach :freak:
Da bin ich ja mal gespannt...

Grüße
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Sonntag 9. Juli 2017, 18:45

Moin,
So, heute das Modell soweit abgeschlossen. Das Hubdach ist drauf.
Entspricht soweit meinen Vorstellungen.

Bild

Bild
Einblick in die Kabine auf die Rechte Seite.
Liegefläche und Tür auf einen Höhe.
Bild

Bild
Da die Tür 60 cm breit wird, bleibt auf der linken
Seite mehr Platz für Regale und Schränkchen.

Bild
Mit der Latte untendrunter habe ich Maßstabs getreu die
Achse angedeutet. In der Mitte, nach rechts und nach links
geneigt bleibt das Modell jeweils stehen. Ist ziemlich gut
austariert. Der Innenausbau wird so geplant, das ich meine
50 kg Stützlast erreiche. Das Gepäck wird auch dementsprechend
Verstaut.
Bild

Bild

Bild

Zum Schluß nochmal 3 Bilder mit heruntergelassenem
Dach. Die ganze Fuhre wird jetzt mit dem Hänger
ca, 2m hoch und ca 1,95 m breit. Rechnerisches
Rohgewicht ca 200 - 250 Kg 0hne Hänger.
Der hat Leergewicht 120 kg.
Soweit passt alles. In den nächsten Tagen wird der
erste Schwung Platten bestellt.

Bild

Bild

Bild
Bevor irgendwelche Fragen kommen,
Fenster kriegt das Teil auch.
Aber das ist meine 2. Überraschung, die ich aber erst
in ein Paar Wochen lüften werde.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Toto » Sonntag 9. Juli 2017, 22:02

Hallo Harald,

Wie so nimmst du dir nicht ein Grundgestell vom Anhänger und baust das da komplett drauf?

Du machst dir sehr viele gute Gedanken und eine saubere Umsetzung.
M.f.G.



Toto

* Bitte beachtet unsere FAQ und nutzt auch ab und zu die Suchfunktion.
* Lest euch bitte auch die Regeln durch und haltet euch daran.
* Wenn ihr Probleme habt einfach eine private Nachricht an mich schreiben.


Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.

(Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763-1825)

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von karman911 » Sonntag 9. Juli 2017, 23:37

hallo harald,

hubdach ist klasse :freak: aber warum elektrisch? ist das nicht sehr aufwändig, kostenintensiv, anfällig und platzraubend? :oops:

oder hast du da ein universal patent...... :smoke:
nur wer sich hohe ziele setzt, kann auch großes erreichen
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wer viele fragen stellt, bekommt viele antworten.......auch die, die er nicht hören wollte

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Asconajuenger » Montag 10. Juli 2017, 12:28

Wieder mal ein spitzen Projekt! respekt

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Montag 10. Juli 2017, 14:01

Hallo
@ Toto
2. Hänger kostet. Das für max 2x im Jahr. Rechnet sich für mich gar nicht.
Die Lösung für mich ist, ein Hänger für beides. Und ich habe kein Stress
mit der Zulassung, da ich kein Fahrzeug Bauer bin. Wird bei uns ein bißchen
anders gehandhabt als zum Beispiel bei Robert in Holland.

@ Karmann 911
Heiko, ein Patentrezept habe ich nicht. Um es elektrisch zu machen, muß ich noch einige
Versuche machen. Es gibt noch einige andere Möglichkeiten. Hydraulisch,
mechanisch von Hand.
Wenn jemand noch Ideen hat, immer her damit. Bin für jeden ernsthaften
Vorschlag offen.

@ Asconajünger
Schauen wir mal was bei rumkommt.
Es wird eine Lange Bauzeit. Da es mein endgültiges Projekt ist, lasse ich mir Zeit.
Jeder Schritt und Abschnitt beim Bau wird reiflich überlegt und genau geplant.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Montag 10. Juli 2017, 14:37

Moin,

nachdem heute morgen mein bestellter Spezialkleber eingetroffen ist,
werde ich jetzt nachher einen ersten Teil der Platten bestellen.
Es werden erstmal 6 Platten werden, um die Grundwanne zu bauen.
Erst wenn mir diese gelungen ist, kann ich die Maße für weitere
Bauabschnitte abnehmen.
Wie gesagt Freunde, das Material kostet ein stolzes Geld.
Werde mir deshalb ausreichend Zeit lassen.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von kraxel » Montag 10. Juli 2017, 16:51

Hallo Harald

Jetzt schreib ich auch mal wieder was mein letzter Beitrag ist ja erst ein paar Jahre her und da ging es auch um etwas anderes .

Erst mal Respekt und Hut ab für deine Arbeit .
Elektrischer Dachantrieb ?
Wie wäre es damit ? http://www.ebay.de/itm/DC-12-24V-750N-L ... 2548.l4275
Oder so ähnlich

Falls du so etwas machen möchtest und Unterstützung bei Kabeln oder Steckern brauchst (nicht nur für den Dachantrieb)
melde dich einfach ich mach so was Beruflich = KFZ Kabelkonfektion .
Gruß Kraxel

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Montag 10. Juli 2017, 17:24

Hallo Kraxel
So in etwa habe ich die Sache geplant. Diese Antriebe kannte ich nicht.
Die Hubhöhe könnte eventuell gerade ausreichend sein.
Aber jetzt kommts. Ich kaufe grundsätzlich nicht mehr über Ebay.
2erlei Gründe 1. bin ich einmal böse reingefallen. Ein riesentheater ge-
wesen. Ein Jahr rumgemacht. Aus Schaden gelernt.
2. Ich bin ne ältere Semester. Alte Schule, erst die Ware
dann das Geld.
Also bleibt mir nix anderes Übrig, mir so einen Antrieb selber zu bauen.
Bin auf der Suche nach nem Scheibenwischermotor. Mit einer Gewindespindel
müßte einiges machbar sein. Die Motoren sind stark und Untersetzt.
müsste klappen.
Trotzdem danke für deine Anregung. ( Wenn es nicht über Ebay währe )
Alle sagen über Ebay ist sicher, kannste machen.
Bei Ebay geht bei mir ein Schalter rum.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von kraxel » Montag 10. Juli 2017, 19:08

Na bitte gerne
Deine Einstellung verstehe ich teilweise
Ich bin auch schon ein "gebranntes Kind" mir Ebay
Aber solche Linearmotoren gibt es ja auch bei anderen Händlern
Und halt schön anzusteuern

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Rainer.M » Montag 10. Juli 2017, 23:12

Die Antriebe bekommst du beim fensterbauer. Sowas wird für entrauchungsanlagen und oberlichter genutzt. Zur Not auch bei reichelt/Conrad oder obeta/Uni elektro.
Die gibt es als spindelmotoren bzw. Zylinder. Eine Alternative wären ketten, die sich Glied für Glied aufrecht aufeinander stellen.
Und wenn du schon was aus dem Auto nehmen willst, warum nicht direkt fensterheber?

Naja, ich finde es nicht so geschickt, das Dach elektrisch zu machen. Dann bist du bei auf- und Abbau auf die Stromversorgung angewiesen. Statt dessen würde ich mir eine Kurbelwinde vorn anschrauben, in diese 2 Seile einführen und mit ein paar Rollen die Seile in die Seiten führen und dort das Dach heben lassen.
Ganz grob so etwa.:

Bild
In der Seitenwand dann noch 8 Löcher, um das Dach in der oberen und in der unteren Position zu sichern. Entweder durch irgend eine richtige Mechanik, mit nem Bolzen, der einhakt. Oder halt manuell, indem du 4 dicke Stifte einsetzt...

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Wilddieb » Montag 10. Juli 2017, 23:31

Rainer ist mir zuvor gekommen, ich würde auch die Seilzugvariante bevorzugen. Eine einfache Kurbelwinde wie sie an Bootstrailern verbaut ist gibt es auch im gut sortierten Baumarkt für kleines Geld und wenn es unbedingt elektrisch sein soll, dann reicht auch so eine schlampige 12V Billigwinde mit Notkurbel für Dein Vorhaben aus.
Mit der Seilzugvariante werden z.B. im Bühnenbau ganze Masten ausgefahren, geht problemlos.
Gruß,
Matthias
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Mach nichts, was ich nicht auch machen würde ;)
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Asconajuenger » Dienstag 11. Juli 2017, 12:54

Mmh, mir spuckt da irgendwie eine art Stützgestell (seitlich an der innenwand) vor das wie ne Art Scherenbühne funktioniert, und dann einfach Gasdruckdämpfer dazu.

Das ist mechanisch, funktioniert ohne Strom und ist bedienerfreundlich.

Wäre ein bisschen was zum tüffteln, aber könnte funktionieren.

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Dienstag 11. Juli 2017, 19:31

Hallo Leute,
Jetzt bin ich an einem Punkt angekommen mit meiner Planung,
wo ich euch über meine zweite Überraschung aufklären muß.
Damit ihr seht, warum ich die Hebekonstruktion mit Gewinde-
spindeln an allen 4 Ecken machen muß. Gewindespindeln deshalb,
weil wenn ich es hydraulisch machen wollte, diese dünnen aber
lange Zylinder ein Schweine Geld kosten. Hubweg,ca 600mm.
Weil ich dann zwei Wege
Zylinder brauche. Das Dach ist zu leicht, um alleine bei 4 Zylinder
wieder runter zu kommen.
Mit Gewindespindeln kann ich steuern, hoch oder runter. Strom ist
mit meinen zwei Batterien ausreichend vorhanden. Zur Not geht's auch
übers Auto mit laufendem Motor.
Aber jetzt zu meiner 2. Überraschung.
Wenn ihr den Bau des Modells verfolgt habt, habt ihr bestimmt
gemerkt das innen die Liegeflächen mit 37 cm viel zu schmal
sind.
Deshalb bekommt das Teil auf jeder Seite einen sogenannten
Slide Out. Ein ausfahrbares Seitenteil, wie bei den ganz großen
Fahrzeugen.

Bild

Bild

Bild

Auf dem einen Bild seht ihr, das im eingeschobenen Zustand das
Teil bis kurz vor die Mitte reicht. Ich habe ins Modell nur eins ein-
gebaut. Die Teile kollidieren beide nicht. In die ausfahrbare Seiten-
wand kommt dann noch das Fenster rein. Form und Größe steht
noch offen.
Bild

Bild

Wie ihr auf dem letzten Foto seht, reicht es dann aus. Die Liegefläche
ist 75 cm breit. Das ist ausreichend, habe ich in meinem Holzbau
ausprobiert.
Die Auszüge sind geplant, um mit der Hand auszuziehen. Je nachdem,
wenn ich dann noch Lust zum Tüfteln habe, bau ich die dann auch noch
auf elektrisch um.
Die ganzen Auszüge müssen ja noch gegen Wasser ( Regen ) abgedichtet
werden. Um das Teil so zu bauen, wie ich es haben will, braucht es sehr
viel Zeit , Wissen und Energie.
Schauen wir mal wies kommt.
mfg der ahnungslose Harald

Es gibt am Fronti viel zu schrauben, tun wir´s ihm an.

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von hoersturz » Dienstag 11. Juli 2017, 21:04

Hallo Harald,
na, du stellst dich ja "netten" Herausforderungen :lol:
Slide out und Hebemechanik ausschließlich mit Spindeln.
Getreu nach dem Motto "Einfach kann Jeder".

Wenn unbedingt mit 4 Spindeln, wie willst du erreichen das die absolut synchron laufen damit das Hubdach nicht verkantet?
Ein Antrieb der per Kette oder ähnlichem die Spindeln antreibt? Oder die Drehzahl jeder Spindel elektronisch überwachen und mit Steuerungselektronik einzeln ansteuern?

Grüße
Klaus
„Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
(Siddhartha Gautama)

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seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.“
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Rainer.M » Dienstag 11. Juli 2017, 21:51

Das mit den Spindeln wird niemals was, wenn die nicht alle 4 über ketten oder zahnriemen an einem gemeinsamen antrieb hängen. Das wäre mit fertig gekauften Antrieben schon eine Herausforderung, die ich z. B. nicht ohne absolut-positionsgeber an den Spindeln und eine kleine Sps bzw. Mikrocontroller realisieren würde. Und dazu kommen noch die leistungssteller/-regler für die Motoren. Selbst wenn du da bei ELV oder pollin einen Bausatz holst, bist du allein für die Elektronik sicher schon bei >200€.

Wenn das mit Seilen keine Option ist, dann würde ich jeweils eine Schere in die Seiten bauen. Dann brauchst du nur 2 statt 4 Zylinder und kannst auch kürzere nehmen, sofern die Kraft ausreicht. Bei den hydraulischen ausbeulwerkzeugen bekommt man da auch schon recht günstig was...

Und überlege dir das wirklich gut, ob du das ohne not elektrisch brauchst. Im Moment sind deine Batterien für dem Komfort und ein bißchen led-licht, das notfalls auch ein Handy oder eine Taschenlampe liefert. Ob und in welchem Zustand die sind, ist somit relativ egal. Mit dem elektrischen antrieb bist du dann drauf angewiesen. Und 4 Spindeln drehst du auch nicht mehr mit der wasserpumpenzange, falls an den motoren oder der Ansteuerung was ausfällt.

Was du z. B. auch machen könntest, wenn das Dach nicht so viel wiegt, du schraubst in jede Ecke einen gasdämpfer und ziehst das Dach gegen die dämpfer nach unten, z. B. mit einer Winde. Die kann auch elektrisch sein, sollte nur auch eine "notkurbel" haben.

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von karman911 » Dienstag 11. Juli 2017, 22:14

hallo harald,

respekt für deine pläne......hoffe du verzettelst dich nicht...... :-? ich sehe das abdichten als größtes problem...

bin gespannt auf deine lösungen :freak:

das mit den gasdämpfern finde ich eine gute lösung.... :meinung:

lg
heiko
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Dienstag 11. Juli 2017, 23:45

Hallo
Gasdämpfer wäre eine Idee.
Sofern es die mit 600 mm
Arbeitsweg gibt. Das Dach Muß
senkrecht gehoben werden. Das
heißt die Dämpfer müssen genau
senkrecht angebracht werden und
arbeiten. Und das dann genau
parallel damit nix verkantet.
Das ist ne Überlegung wert.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von karman911 » Mittwoch 12. Juli 2017, 00:33

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