Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Hier könnt Ihr Probleme/Fragen zum Opel Frontera posten.

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TommyMahoni
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Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von TommyMahoni » Mittwoch 3. Januar 2018, 11:02

Moin,

ich bin auf der Suche nach einem Offroader der einen Blitz trägt und habe deswegen einige Fragen bezüglich der Technik.

Ich gucke speziell nach Frontera B V6 Automatik Vergleich zu Monterey A 3,2 Automatik

Fragen zum Fronti:

Ich habe schon vermehrt im Forum gelesen, dass der Allrad beim Fronti elektrisch dazu geschaltet wird, bzw elektrisch betätigt und dann per Unterdruck?, und nur die Reduktion mechanisch. Finde ich persönlich nicht so schlimm, ist ja heute Gang und Gebe, dass alles elektrisch läuft. Welche Übersetzung hat die Reduktion eigentlich? Der Fronti hat ne 4 Gang Automatik, das ist das Getriebe aus Omega und Monterey usw?

Hinterachse ist generell eine Dana44? Die kommen ja auch bei den Wrangler und CJ zum Einsatz, ist also nicht unbedingt die schlechteste Wahl. Ausstattungscode G70, G80 und G90 haben generell eine Diffbremse an der Hinterachse verbaut? Oder können eine verbaut haben?

Wie ist es an der Vorderachse, die Zeiten von Starrachsen vorne sind ja bis auf einige Ausnahmen vorbei, aber trotzdem die Frage wie verhält es sich vorne? Diffbremse oder generell komplett gesperrt? Ich frage aus dem Grund, das Auto soll für Offroad Urlaube sein und ich habe keine Lust in nem 20cm tiefen Graben zu verrecken weil nur 2 Räder angetrieben werden. Freilaufnaben hat nut Fronti A bzw Monti!?

Fahrwerk sollte ja nicht das Problem sein, Trailmaster hat Lift Fahrwerke mit TÜV und die relativ bescheidenen Stoßdämpfer kann man zur Not noch gegen Bilstein auswechseln. Ich bin der Meinung mal aufgeschnappt zu haben, dass das Fahrwerk dem irgendeines Holden ähnelt, australische Wurzeln sind für Offroad ja immer gut :D. Gibt es sonst was passendes von OME?

V6 Motor, ist das ein Opel Motor? Wie sieht es mit Ersatzteilen aus? Beim Monterey liest man ja immer wieder, dass es schwierig ist an Teile zu kommen. Laufleistung lassen wir mal etwas außen vor. Ein Motor der 50.000km im Gelände verbracht hat ist auf jeden Fall benutzter als ein 150.000km Autobahn Motor.

Reifen habe ich schon gelesen, dass bis zu 265/70R16 ohne Probleme zu passen scheint, das sind ja immerhin schon 31", wie sieht es mit 32" aus. Sollte man das Verteilergetriebe anpassen lassen?
Felgen sind 6x139,7 bzw 6x5,5, sehr sympathisch, Dotz Stahlfelgen 8)

Rost ist bei Opel ja leider immer ein Thema, gibt es Stellen die besondere Aufmerksamkeit brauchen? Ein Freund ist zum Glück Schrauber bei Opel und begleitet mich dann beim Kauf, aber eventuell noch ein Tipp vom Fronti Fahrer selbst dazu?

Ich sage schon mal danke :)

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Asconajuenger » Samstag 6. Januar 2018, 12:35

Hy,
les dir das mal durch:

viewtopic.php?f=22&t=10986&sid=73e271be ... be0f4e95e5

Besonders weiter unten sind B Fronti spezifische Mängel und sowas aufgeführt.

Wenn du nur Offroaden willst würd ich dir nicht zur Automatik raten.
Mit den Schaltgetrieben gibt’s überhaupt keine Probleme, wobei die Automaten ab und zu doch mal auffallen und außerdem brauchen sie etwas mehr Wartung.

Die Kardanwelle nach vorn wird über ein elektrisches Stellglied geschaltet.
Die VA wird über Unterdruck zugeschaltet.

Die genaue Übersetzung in der Untersetzung kann ich dir nicht nennen, aber ist schön kurz übersetzt fürs Gelände.

Die HA beim B Sollten keine Dana sein. G80 ist mit Diffbremse.
Wenn du allerdings was für richtig Offroad willst, kannst du dir ne Sperre nachrüsten.
Wurde schon ein paar mal hier gemacht.

Die VA ist nicht gesperrt. Könnte man eventuell auch eine Nachrüsten, aber ist soweit ich weis, noch nicht gemacht worden.
Aufbau VA: Es ist ein Achskörper mit Diff und an diesem sind Antriebswellen (wie bei einfachen Pkw) dran mit Faltenbälgen jeweils innen und außen. (Am besten mal in Berichte und Anleitungen stöbern, da gibt’s viele Bebilderte Anleitungen)

Fahrwerke: Trailmaster, OME,Ironman und Calmani (bestimmt wieder das letzte falsch geschrieben), sind für den B verfügbar.

Der V6 ist ein Isuzumotor, wobei der eigentlich nicht schlecht ist, was man hier so liest.
Ich selbst fahr den 2,2DTI der wie der 2,2i Benziner ein Opelmotor ist.

Wie gesagt, schau dir auch mal die Anleitungen in „Berichte und Anleitungen“ an, wenn dich die Technik interessiert und im Tunningfred schau dir auch mal ein paar der Bastelfreds an, wie Fronti wächst, oder dem Gino seinen (Titel hab ich nicht parat).

Und freuen uns auch über einen Aufbaubericht von dir später. ;)

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Asconajuenger » Samstag 6. Januar 2018, 13:10

Achso, Ersatzteillage beim B isteigentlich in Ordnung.
Gibt einige die Schlachten wie zum Beispiel JJ77 hier aus dem Forum.
Verschleißteile wie Bremsen und Riemen gibt’s neu überall.
Kleinteile hab ich auch schon aus USA bestellt, aber inzwischen kriegst das meiste hier auch wieder günstig.

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Pferdewirt » Samstag 6. Januar 2018, 18:51

Hallo Richy,
entweder hab ich da was falsch verstanden mit der VA oder hier ist was falsch rübergekommen.
Ich war bis jetzt der Meinung das die VA im Allradbetrieb voll gesperrt ist, deshalb ja auch kein Zuschalten auf festem Untergrund gemacht werden sollte.
Kannst du das kurz erklären?

MfG Joachim

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Rainer.M » Sonntag 7. Januar 2018, 01:23

Du hast sogesehen 3 Differentiale :
Hinterachse, vorderachse und verteilergetriebe. Da das verteilergetriebe 100% gesperrt ist bei einem zuschaltallradler, wie dem frontera, findet kein drehzahlausgleich zwischen vorderachse und hinterachse statt. Daher machst du dir beim kurvenfahren den antrieb kaputt.

Kannst ja mal vorsichtig versuchen, mit allrad einzuparken. Such dir aber dafür besser eine sehr große Parklücke. Die karre will nämlich nicht mehr um die Ecke....

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Katana750 » Sonntag 7. Januar 2018, 20:37

Getriebeübersetzungen findest du bei Opel-Infos.de

http://www.opel-infos.de/getriebe/mua5c.html

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von TommyMahoni » Montag 8. Januar 2018, 22:25

Moin, erstmal ein Danke für die Antworten. Das freut mich ja zu hören, dass der Fronti nicht meine schlechteste Idee bisher ist :)

Ja also, was heißt Offroaden, der soll schon abseits befestigter Straßen bewegt werden. Aber eher beim Overlanding. Nur moddern oder so wird es nicht werden. Ich bin total schaltfaul, also werde ich es mal mit der Automatik probieren :D zum Thema Diffbremse muss ich auch sagen, dass ein Arb Diff wohl einfacher wäre. Die Frontis mit Diffbremse sind teilweise so teuer, für den Mehrpreis kann ich 2 Diffs einbauen und hab dann an der HA wenigsten ne Vollsperre. Ich lese mir die anderen verlinkten Freds mal durch. Danke nochmal

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Asconajuenger » Dienstag 9. Januar 2018, 23:06

Hy, also bei meinem Diesel muss ich eigentlich nur bei ner 30er Zone runterschalten.
Alles andere Packt der 5.Gang.
Ich denk mal das der V6 da auch nicht anders ist.

Eventuell ist jemand aus dem Forum in der Nähe, der dich mal Probe fahren lässt?

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von carawahnsinn » Sonntag 14. Januar 2018, 18:01

Darf ich auch mal, so als jahrelanger 3,2er Pilot
Du hast sogesehen 3 Differentiale : Verteilergetriebe
Hinterachse, vorderachse und Verteilergetriebe (Nur die beiden Achsgetriebe haben ein Differential . Da das verteilergetriebe 100% gesperrt, nicht gesperrt, sondern einfach starr ist bei einem zuschaltallradler generell alle 4x4, wie dem frontera, findet kein drehzahlausgleich zwischen vorderachse und hinterachse statt. Daher machst du dir beim kurvenfahren den antrieb kaputt nicht nur beim Kurvenfahren aber das artet aus.
Die HA beim B Sollten keine Dana sein. G80 ist mit Diffbremse
Alle B Achsen sind DANA Achsen einen 3,2er ohne Diffbremse habe ich noch nicht gesehen, allerdings einige mit stark verschlissenen Lamellen, dann hast du auch keine Sperrwirkung mehr, aber wenn die in Ordnung ist brauchst du keine 100% Sperre, glaub mir!

Wenn man die den Wasserkreislauf pflegt bleiben auch die Köpfe heil, ansonsten ist der 3,2er im Unterhalt Verbrauch / Kosten Teile durchaus einem V8 überlegen

Wenn du Offroadern oder Trailern willst auf keinen Fall Automatik das ist dem normalen Gebrauch schon nicht gewachsen

100% Sperre hinten nur zuschaltbar auf keinen Fall ein Aussie Diff auch wenn es kostenmäßig interessant scheint
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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Bumble » Sonntag 14. Januar 2018, 18:34

carawahnsinn hat geschrieben:
Sonntag 14. Januar 2018, 18:01


Wenn man die den Wasserkreislauf pflegt bleiben auch die Köpfe heil, ansonsten ist der 3,2er im Unterhalt Verbrauch / Kosten Teile durchaus einem V8 überlegen

Erklär doch bitte mal was du mit "Pflege" genau meinst ? Danke :D

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Asconajuenger » Sonntag 14. Januar 2018, 22:17

Schätze mal er meint die Wartung.
Kühlflüssigkeit mal wechseln und Wasserpumpe mit Antrieb (Riemen & Spanner) auch.

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von carawahnsinn » Dienstag 16. Januar 2018, 08:34

Schätze mal er meint die Wartung.
Kühlflüssigkeit mal wechseln und Wasserpumpe mit Antrieb (Riemen & Spanner) auch.
Nö Richie, das erledigt sich mit den nicht ganz billigen (D) Ersatzteilen beim Zahnriemenwechsel und bitte die hydraulische Spanneinheit nicht vergessen, der benannte Spanner ist nur ein Umlenkhebel mit Rolle. Und spätestens jetzt hinsetzen der Preis in D haut euch um. Bezahlbare Alternativen nur in U.S und nicht bei Rock....
Erklär doch bitte mal was du mit "Pflege" genau meinst ? Danke
Les mal bitte meinen Umbauthread, habe die ganze Sch.... die ein 3,2er haben kann gehabt. Da steht etwas von den beiden O-Ringen im Heizungsvor- und Rücklauf. Habe noch keinen 3,2er gesehen der da nicht minimum "leicht" undicht war. Dieser schleichende Wasserverlust führt nicht nur meiner Meiner Meinung zum Kopfriss auf der Fahrerseite.

Standardardpflege ist also Brücke runter wahh und die beiden o-Ringe ersetzen. Dabei fallen dann auch die anfälligenAnsaugbrückendichtungen an. Und hier ist auch vorsicht geboten, einmal angesetzt und verschraubt dann sind die tot nicht 2mal verwenden. Und wenn du eh gerade dahinten in der Ecke schraubst, machsten den BDR mit, änderst je nach Baujahr die Schraube vom NWS und, und, und.

Achso und wenn es schon zu spät ist, und der Kopf im Zündkerzenloch des 2. Zylinders der FS (Zyl. 4) schon Wasser stehen hat, dann ist die Reparatur des ZK unmöglich. Kannst aber alle anderen ZK verwenden also auch rechte oder die aus der neueren Generation. Muss alles nur leicht umgebaut werden.

Olaf
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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Bumble » Dienstag 16. Januar 2018, 18:30

carawahnsinn hat geschrieben:
Dienstag 16. Januar 2018, 08:34

Nö Richie, das erledigt sich mit den nicht ganz billigen (D) Ersatzteilen beim Zahnriemenwechsel und bitte die hydraulische Spanneinheit nicht vergessen, der benannte Spanner ist nur ein Umlenkhebel mit Rolle. Und spätestens jetzt hinsetzen der Preis in D haut euch um. Bezahlbare Alternativen nur in U.S und nicht bei Rock....


Les mal bitte meinen Umbauthread, habe die ganze Sch.... die ein 3,2er haben kann gehabt. Da steht etwas von den beiden O-Ringen im Heizungsvor- und Rücklauf. Habe noch keinen 3,2er gesehen der da nicht minimum "leicht" undicht war. Dieser schleichende Wasserverlust führt nicht nur meiner Meiner Meinung zum Kopfriss auf der Fahrerseite.

Standardardpflege ist also Brücke runter und die beiden o-Ringe ersetzen. Dabei fallen dann auch die anfälligenAnsaugbrückendichtungen an.

Olaf
Danke für die Tipps, diese O-Ringe sind mir auch schon aufgefallen beim stöbern hier im Forum, sind diesen Sommer wohl sicherheitshalber mal fällig, is der Aufwand dafür halbwegs vertretbar wenn man es selbst macht ? Zahnriemen hab ich auch hinbekommen obwohl da viel Horrorstories erzählt werden beim V6 :funny:

Was ist gegen die Teile von Rockauto zu sagen, hab da nen bezahlbaren kompletten Zahnriemen-Satz (natürlich incl. Hydraulikspanner) mit allem drum und dran bekommen und die Kiste läuft noch :ironie:

Grüße
Stephen

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von carawahnsinn » Mittwoch 17. Januar 2018, 08:26

obwohl da viel Horrorstories erzählt werden beim V6
Genau, geht eigentlich ganz geschmeidig
Was ist gegen die Teile von Rockauto zu sagen
Nichts, solange du Markenware nimmst, der ZR mit Spanner war mal eine Zeit bei Rock nicht zu bekommen. Wenn er jetzt wieder lieferbar ist, Gut. Hatte meinen dann dann über Ebay.com mit Zoll- und Versandservice organisiert, Dasselbe Produkt mit Gates Riemen, War einiges günstiger als bei Rock und lieferbar
is der Aufwand dafür halbwegs vertretbar
Vertrebar ist alles wenn es sein muss oder man es will. Ist halt viel Schraubarbeit die nervt. Kriegste aber hin. Mach das Thermostat direkt mit neu, nicht das es im Winter hängt und du die ganze Arbeit nochmal machst. Und wieder Achtung, die im deutschen Zubehöhrhandel angepriesenen Thermostate passen nicht, entweder Opel (48,00€) oder US. Öffnungstemperatur sind sagenhafte 78,5° oder so.

Generell sind in D viele Teile unterwegs die nicht passen, das liegt darin das viele Hersteller in ihrer Angabe den Motorcode 6VD1 und Y32SE angeben. Der Y Code ist aber der Opel 3,2er Motor und der ist komplett anders.

Du fährst Automatik? Dann hast du das Organistionsproblem einer vernünftigen Kupplung wenigstens nicht.

Sehe gerade du fährst LPG, mit Additiv?
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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Bumble » Donnerstag 18. Januar 2018, 19:05

carawahnsinn hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 08:26


Sehe gerade du fährst LPG, mit Additiv?
Flashlube ? Nöö, nehm ich nicht.

Ich denk mir: Entweder kommt der Motor mit LPG klar oder eben nicht :meinung:

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Das Mulli » Freitag 19. Januar 2018, 22:48

Ich fahre den V6 auch mit LPG. Allerdings mit Ventilschutzsystem... mir hat man nicht garantieren können, das der Motor ohne Additiv nicht schaden nimmt. Da wäre ich etwas vorsichtig...

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Bumble » Samstag 20. Januar 2018, 11:27

Das Mulli hat geschrieben:
Freitag 19. Januar 2018, 22:48
Ich fahre den V6 auch mit LPG. Allerdings mit Ventilschutzsystem... mir hat man nicht garantieren können, das der Motor ohne Additiv nicht schaden nimmt. Da wäre ich etwas vorsichtig...
Das wird dir bei Verwendung von Flashlube wohl auch niemand garantieren :)

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Rainer.M » Samstag 20. Januar 2018, 22:16

Irgendwas muss man ja sagen, damit beim Einbau noch ein paar Kröten extra rumkommen....

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Das Mulli » Sonntag 21. Januar 2018, 01:29

Nun einige Ventile machen das ja nicht lange mit...

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Bumble » Montag 22. Januar 2018, 07:34

carawahnsinn hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 08:26
Mach das Thermostat direkt mit neu, nicht das es im Winter hängt und du die ganze Arbeit nochmal machst. Und wieder Achtung, die im deutschen Zubehöhrhandel angepriesenen Thermostate passen nicht, entweder Opel (48,00€) oder US. Öffnungstemperatur sind sagenhafte 78,5° oder so.



Bei Rockauto gibts die schon fürn 10er und die werden mit 170grad angegeben, umgerechnet sollte das passen.

http://www.rockauto.com/de/catalog/isuz ... ostat,2200

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Das Mulli » Dienstag 23. Januar 2018, 15:44

[/quote]


Bei Rockauto gibts die schon fürn 10er und die werden mit 170grad angegeben, umgerechnet sollte das passen.

http://www.rockauto.com/de/catalog/isuz ... ostat,2200
[/quote]

Alle Achtung :lol2:

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Bumble » Dienstag 23. Januar 2018, 22:08

Das Mulli hat geschrieben:
Dienstag 23. Januar 2018, 15:44

Bei Rockauto gibts die schon fürn 10er und die werden mit 170grad angegeben, umgerechnet sollte das passen.

http://www.rockauto.com/de/catalog/isuz ... ostat,2200
[/quote]

Alle Achtung :lol2:
[/quote]


Ich weiß, lohnt sich halt nur wenn man noch bissl was mitbestellt :)

Automatikgetriebefilter gabs halt auch noch für 5€ :funny:

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von carawahnsinn » Donnerstag 25. Januar 2018, 19:50

Irgendwas muss man ja sagen, damit beim Einbau noch ein paar Kröten extra rumkommen....
Kannst du deine Aussage begründen?
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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von carawahnsinn » Donnerstag 25. Januar 2018, 21:59

Also ich meine fachlich reel, und nicht mit irgendeinem gefährlichem Halbwissen
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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Rainer.M » Freitag 26. Januar 2018, 08:19

Nein, natürlich nicht. Auf welcher Basis auch? Gasumbauten sind individuell vorgenommene Änderungen, die individuell ans Fahrzeug und die Anforderungen des Nutzers angepasst werden. Dazu gibt es verschiedene Anlagen und Varianten usw. und die Vorgehensweise bei der Anpassung unterscheidet sich von Einbaubetrieb zu Einbaubetrieb.
Es gibt mit den einbauvorschriften und der Ece r115 einen verbindlichen Rahmen und seit letzten Herbst werden auch nur noch Anlagen abgenommen, die das erfüllen.

Reel ist hier einzig die vom Einbaubetrieb gemachte und mit der Garantie verknüpfte Aussage. Und die basiert genauso auf individuellen Erfahrungen und der subjektiven Interpretation ebendieser.

Frontmann

Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Frontmann » Freitag 26. Januar 2018, 18:33

Mein subjektiver Eindruck ist der, dass man am meisten spart, wenn man sich erst keine Gasanlage antut.

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von Bumble » Freitag 26. Januar 2018, 19:24

Frontmann hat geschrieben:
Freitag 26. Januar 2018, 18:33
Mein subjektiver Eindruck ist der, dass man am meisten spart, wenn man sich erst keine Gasanlage antut.
Auch wenn man ein Auto gebraucht kauft in dem bereits eine Gasanlage steckt ?

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von carawahnsinn » Freitag 26. Januar 2018, 22:03

Nein, natürlich nicht. Auf welcher Basis auch?
Fachwissen?!
Gasumbauten sind individuell vorgenommene Änderungen, die individuell ans Fahrzeug und die Anforderungen des Nutzers angepasst werden. Dazu gibt es verschiedene Anlagen und Varianten usw. und die Vorgehensweise bei der Anpassung unterscheidet sich von Einbaubetrieb zu Einbaubetrieb.
Na nun wird es aber hypothetisch, was verstehst du denn unter Individuell? Unbd wie erlangen dann gerade Fahrzeuge ab EURO 5 überhaupt ein Abgasgutachten?
Es gibt mit den einbauvorschriften und der Ece r115 einen verbindlichen Rahmen und seit letzten Herbst werden auch nur noch Anlagen abgenommen, die das erfüllen.
Wieder Halbwissen, die 115R regelt den allerkleinsten Teil der Gasanlagen
Reel ist hier einzig die vom Einbaubetrieb gemachte und mit der Garantie verknüpfte Aussage. Und die basiert genauso auf individuellen Erfahrungen und der subjektiven Interpretation ebendieser.
Eben nicht, die Gasfestigkeit von Motoren, wird von der Industrie benannt. Also noch nicht einmal Halbwissen!

Leider taucht immer wieder ein Konzern auf der noch nicht einmal weis aus welchem Material genau seine Köpfe bestehen. Die Giesserein in Mexiko hat halt einfach gegosssen, ist auch logisch wenn nichts vorgeschrieben wird ausser der Bauform. Lustigerweise sind diese Köpfe im Benzinbetrieb genauso schnell gestorben
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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von karman911 » Freitag 26. Januar 2018, 22:13

so oder so ist es eine frage der nutzung, also gefahrener km und der haltedauer des fahrzeugs.

beim ram armortisiert sich eine gasanlage sehr schnell, ich spare 100 euro im monat gegenüber dem fronti und ca 130 gegenüber benzin beim ram.......und fahre kaum große strecken...... :smoke:

allerdings ist es auch vom wert und zustand des fahrzeugs abhängig....... in einen abgerockten 1000 euro wagen würde ich keine 2 mille investieren :meinung:
nur wer sich hohe ziele setzt, kann auch großes erreichen
suche; blaugetönte frontscheibe mit blaukeil für frontera a
wer viele fragen stellt, bekommt viele antworten.......auch die, die er nicht hören wollte

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Re: Kaufberatung 4x4 und generelle Fragen Fronti B V6

Beitrag von jj.77 » Freitag 26. Januar 2018, 22:14

Bumble hat geschrieben:
Freitag 26. Januar 2018, 19:24
Frontmann hat geschrieben:
Freitag 26. Januar 2018, 18:33
Mein subjektiver Eindruck ist der, dass man am meisten spart, wenn man sich erst keine Gasanlage antut.
Auch wenn man ein Auto gebraucht kauft in dem bereits eine Gasanlage steckt ?
Frontmanns subjektiver Eindruck (wundert mich eigentlich bei seinem objektiven Hintergrundwissen) deckt sich mit meinem Bauchgefühl. Auf Grund eines Motorschaden an meinem damaligen V6 wegen einer defekten Dichtung unter der Ansaugbrücke (siehe den Beitrag von carawahnsinn weiter oben) bin ich im Jahr 2011 dazu gekommen, B-Fronteras auszuschlachten. Inzwischen habe ich den 25sten in "Bearbeitung". Fünf davon habe ich mit Motorschaden gekauft. Zwei der fünf waren Diesel, drei Benziner. Von den drei Benzinern hatten zwei eine Gasanlage, ein 2.2i und der V6.

Diese Zahlen reichen ganz sicher nicht für eine belastbare Hochrechnung aus, egal ob ich zwei Gas-Motorschäden auf 25 Autos (inkl. der Diesel!) oder nur auf die Benziner rechne. Aber ich beobachte den Markt im Segment bis 1500 Euro regelmäßig. Und da sind Motorschäden bei Fahrzeugen mit Gasanlage überproportional vertreten.

Leute, die sich mit Gasanlagen auskennen, werden nun entgegen halten, dass es nur der mangelhaften Wartung geschuldet ist, dass die Motoren überhitzen. Mag sein, dass sie Recht haben. Es gibt auch viele Beispiele, in denen mit Gas sechsstellige Laufleistung erreicht worden sind. Aber wenn ich die Praxis sehe, muss ich die erhöhte Empfindlichkeit der Motoren im Gasbetrieb berücksichtigen, die Wartungsnachlässigkeit der Besitzer (dazu würde ich mich auch zählen) und auch beachten, dass die Motoren im Gasbetrieb nicht so gefordert werden können wie im reinen Benzinbetrieb - vor allem im Hängereinsatz oder in bergiger Landschaft fatal.

Und bis sich eine neu angeschaffte Gasanlage mal wirklich amortisiert hat und das Sparen anfängt, werden so manche Autos schon verkauft - mit oder ohne Motorschaden.

Für die eigene Nutzung würde ich ein Auto mit Gasanlage definitiv erst gar nicht kaufen. Denn ich kann ja nicht absehen, wie kurz der Motorschaden schon bevor steht. Ich lebe nicht nach dem Motto "jeder Euro wird gespart - egal was es kostet".

Mein V6 Automatik zieht sich seine 16 Liter Super rein. Die bekommt er auch an der Tanke, ich mein Magnum, und dann fahren wir beide weiter.
Mit Gruß aus Haan
Joachim


Gebrauchtteile für Frontera B (keine für den A): http://stores.ebay.de/frontera-b-teile-haan
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Detailfotos Frontera B: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?p=155601#155601
Unterschiede Frontera B: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?p=195460#195460

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