Motoschaden 3,2l

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Arra
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Motoschaden 3,2l

Beitrag von Arra » Sonntag 19. April 2015, 23:27

Heute hat es meinen Motor erwischt. Ölwanne undicht. Hat sich ne Zeiltlang komisch angehört bis er dann eine graue Wolke ausgestoßen hat. Tja nun steht er auf dem Autobahnparkplatz und wartet auf den Abschleppwagen. Motor springt noch an allerdings läuft er vermutlich nur noch auf 3 Zylinder.
Hoffe mal das es mir nicht zuviel zusammengeschossen hat und ich nur den Block mit Zylindern und Kurbelwelle brauch. Hat von euch jemand einen Tip ?

carawahnsinn

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Beitrag von carawahnsinn » Montag 20. April 2015, 18:02

Oelwanne undicht?? Oder is da ein Pleul durchgegangen? Ich glaube bei Dir hat es richtig was zerlegt.

Mach erstmal eine Schadensanalyse

Allet Jute

Arra
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AW: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Arra » Dienstag 21. April 2015, 23:08

Nach heutiger Auskunft des Mechanikus ist tatsächlich ein Pleul durchgegangen. Loch im Motor.
Das gute ist daß ich durch das Forum schon einen neuen Motor organisieren konnte. Echt gut.
Der Hammer ist das der Motor immer noch angesprungen ist.
Der bevorstehenden Zahnriemenwechsel kann jetzt im ausgebauten Zustand gemacht werden.
Den werd ich vorsichtshalber machen lassen, denk das ist ne kluge Investition.

Arra
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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Arra » Dienstag 28. April 2015, 21:55

So da der gute noch auf sein Spenderherz wartet, hab ich mir erst mal einen Ersatzwagen geholt. Ein alter 97 Escort der technisch noch gut in Schuß ist. Tja die Einöde hat auch Nachteile wenns um Mobilität geht. Keine Sau da die einem ein Auto leihen könnte. Also Zusatzfahrzeug oder es geht mächtig ins Geld. Nächste Woche wird der Ersatzmotor eingebaut.

Arra
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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Arra » Sonntag 7. Juni 2015, 13:07

Juhu er läuft wieder :anim: .Die ganze Aktion liegt nun bei 2100 Euronen incl. neuer Kupplung.
Die alte war bis auf die Nieten runter.
Ein Pleul hatte sich durch den Motorblock gebohrt.
Durch den TÜV ist er ohne Mängel durchgekommen, der stand nämlich auch an.
Leider hab ich versäumt dem Mechaniker zu sagen daß er meinen selbstgebauten Zeolith- Luftfiltereinsatz
drinn lassen soll. Mangels Kenntnis hat er den gegen einen regulären ausgetauscht. Na dann mach ich mir
einen neuen. Bringt nebenbei bemerkt 10% Treibstoffersparnis.
Den alten Motor stelle ich mir in die Garage wegen der vielen Anbauteile.
Sollte also jemand irgend ein Motoranbauteil brauchen, könnt ihr gerne kurz bei mir nachfragen.

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karman911
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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von karman911 » Montag 8. Juni 2015, 00:04

Arra hat geschrieben: Leider hab ich versäumt dem Mechaniker zu sagen daß er meinen selbstgebauten Zeolith- Luftfiltereinsatz
drinn lassen soll. Mangels Kenntnis hat er den gegen einen regulären ausgetauscht. Na dann mach ich mir
einen neuen. Bringt nebenbei bemerkt 10% Treibstoffersparnis..
glückwunsch zur gelungenen motor op :freak:

erklär mal das mit dem filter...... :anim:
nur wer sich hohe ziele setzt, kann auch großes erreichen
suche; blaugetönte frontscheibe mit blaukeil für frontera a
wer viele fragen stellt, bekommt viele antworten.......auch die, die er nicht hören wollte

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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Arra » Mittwoch 10. Juni 2015, 09:49

Das mit dem Zeolith Filter ist eigentlich ziemlich logisch. Zeolith ist ein gängiges Filtermaterial. Wird oft zu Abluftreinigung eingesetzt. Es hat die Eigenschaft Stoffe wie Stickstoff und andere, an sich zu binden. Es haftet dann auf der Außenfläche des Materials.
Der Filter sorgt dann verständlicher Weise dafür das die dem Motor zugeführte Luft einen höheren Sauerstoffanteil Anteil hat. Mehr Sauerstoff bedeutet, ruhigeren Motorlauf und weniger Spritverbrauch.
Fahr seit 4 Jahren damit rum, in unterschiedlichen Fahrzeugen. Hat immer funktioniert. Allerdings muss darauf geachtet werden daß die gewählte Körnung nicht zu klein ist, sonst funktioniert es nicht.
Etwas handwerkliches Geschick ist ebenfalls hilfreich den letztendlich sind es Steine die verwendet werden. Sieht aus wie ein Haufen weiser Kieselsteine. 1 mal im Jahr einfach abwaschen und er ist dann wie neu. Kosten/Nutzen Verhältniß ist unschlagbar.

Frontmann

Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Frontmann » Mittwoch 10. Juni 2015, 10:21

Frage mich gerade, warum gibts das nicht fertig zu kaufen? Dann bräuchte man doch die umstrittenen und viel zu teuren K & N Filter nicht.

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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Rainer.M » Mittwoch 10. Juni 2015, 10:37

Mit zeolith bekommst du Wasser und langkettige oder große Moleküle aus der luft gefiltert. Für die motorluft bringt das nahezu gar nix und wenn du ihn auswäschst, dann musst du ihn danach mit deutlich über 100° trocknen. Ansonsten hat der das Wasser aufgenommen und ist tot/voll.

Genutzt werden zeolithe zur luftreinigung, aber eher im Bereich wo Atemluft von Schadstoffen befreit werden muss oder in abgasanlagen um Schwefel aufzufangen(wird dann immer mal ausgebrannt oder getauscht.) Vom Prinzip her sind zeolithe Kristalle, die ganz viele kleine Poren in ihrer Kristallstruktur haben und da alles mögliche einlagern. (So ähnlich wie Sintermetalle, die in ihren Poren Öl einlagern, wenn man sie für wartungsfreie Lager nutzt.)

Die spritersparnis rührt vermutlich eher daher, das der filter wie ein sportluftfilter oder ein Oberflächen filter arbeitet. Die Luft strömt dann nur an den Oberflächen vorbei und muss nicht durch die filterporen durch. Deswegen stellt der filter einen geringeren Luftwiderstand dar.

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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Arra » Donnerstag 11. Juni 2015, 10:09

Jedenfalls funktioniert es. Und getrocknet wird in der Sonne, die kostet nix.
Und Fakt ist auch das Zeolith wesentlich mehr Eigenschaften hat als die sogenannte
Wissenschaft bis jetzt, offiziell, rausgefunden hat.
Die Körnung ist ca.12 mm.
Vermutlich wird das nicht von den Herstellern aufgegriffen weil sich das
jeder selber machen könnte = Verlust.

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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Frontmann » Donnerstag 11. Juni 2015, 11:24

ich denke, dass die Zwischenräume der Steine viel zu groß sind, um alle Partikel festzuhalten. Von daher halte ich die Tauglichkeit als Motorluftilter als nicht gegeben, ebenso wenn Wasser durch Regen, wenn auch in geringen Mengen, eindringt.

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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Rainer.M » Donnerstag 11. Juni 2015, 12:00

Außerdem wird der schlicht viel zu teuer sein für den angestrebten Zweck. Die Hersteller konstruieren doch nix für irgendwelche Bastler, die ihre filter selbst auswaschen...

Frontmann

Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Frontmann » Donnerstag 11. Juni 2015, 12:48

Doch! Bei K6N wird einfach ein Baumwollumpen zwischen zwei Schnakengitter gelegt, in Form gebracht und überteuert verkauft. Dieses kann man mit spezielem, K&N Reinigungsbenzin auswaschen und mit K6N Sprühöl einölen, welches sich bei übermäßiger Anwendung auf den Luftmassenmesser legt und diesen seinem Ende nahebringt. Soll subjektiv mehr Leistung bringen und Geld sparen. :lol2:

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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Mammuth » Donnerstag 11. Juni 2015, 20:50

Ich denke nicht, das Stickstoff ohne Druck oder Temperatur zu separieren ist.
Kann ein passives System einfach nicht leisten!
Sry, der Rest ist Wunsch oder Glauben.
Gruß
Bernd

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Re: Motoschaden 3,2l

Beitrag von Arra » Montag 15. Juni 2015, 13:34

Nun bin ich ja einige Kilometer gefahren. Leider läuft er richtig träge. Bin schon am überlegen ob ich die Spulen und Zündkerzen vom alten Motor umbaue. Ob der Zahnriemen richtig montiert wurde .....wer weiß was der gemacht hat. Hat jemand nen Tip ?

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