Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Hier könnt Ihr Probleme/Fragen zum Opel Frontera posten.

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Metaller27
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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von Metaller27 » Donnerstag 3. Januar 2019, 18:50

Da gibt es keine Pauschale, ein Motor der augenscheinlich in Ordnung ist liegt zw. 350,- und 500,- wurden an dem Motor bereits Reparaturen durchgeführt kosten die auch gerne 1000,- aufwärts.
Laufleistung sind bei den Mototen völlig unherblich, aktuell werden in Kleinanzeigen wieder zwei mit Motorschäden Loch in Block 62.000 und 90.000 angeboten.
Ich persönlich verbaue keine Motoren mehr die ich nicht offen hatte.

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Freitag 4. Januar 2019, 19:04

OK ich habe jetzt eine Ersatzmaschine gekauft, also steht in nächster Zeit der Motorwechsel auf dem Programm.
Der Wagen steht unter einem offenen Carport, zum Wechsel habe ich mir einen einfachen mobilen Werkstattkran aus der Bucht gekauft.
Ich habe schon Motoren umgebaut und habe hier auch schon einiges gelesen.
Es wird davon gesprochen das Getriebe zu lösen, damit es etwas nach oben geneigt werden kann. Dazu muss wohl die Schalthebelei losgemacht werden und die Kardanwelle, und auch damit das Getriebe etwas zum Fahrzeugheck verschoben werden kann.
Jetzt meine Frage, muss das sein oder kann man sich nach Entfernen des Kühlers nicht auch nach vorne Platz verschaffen, so dass das Getriebe samt Kardan und Schalthebel bleiben können? (oder muss zum Kühlertausch Teile der Front demontiert werden)

Welche Problemzonen bleiben und worauf ist speziell beim Frontera zu achten?

Gibt es da Dinge, die man immer machen sollte, wenn der Motor draußen ist? Führungslager, Ausrücklager, Gleithülsen wechseln/schmieren, Kupplungsnehmerzylinder usw.

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von Rainer.M » Freitag 4. Januar 2019, 20:51

Du kommst an die oberen schrauben der Getriebeglocke nur sehr bescheiden ran, wenn der Kopf drauf ist.

Entweder nimmst du das ganze haus runter. Dann kannst du alles machen und solltest du normalerweise auch. Also alle Leitungen, Rahmen von oben usw. Dann schaffst du dir mit überschaubaren Aufwand richtig Platz zum Arbeiten. Allerdings solltest du zum runterheben des Hauses zu einer Bühne fahren und einen Anhänger oder so haben, um das haus während der Reparatur irgendwo unterstellen zu können.

Alternativ, um an alle schrauben ranzukommen, musst du den Motor im Motorraum hin und her bewegen können. Wegen der Ölwanne muss dazu die Vorderachse abgesenkt werden. Und ein wenig Platz brauchst du auch, als kühler raus usw. Zum trennen von Motor und Getriebe muss das Getriebe nach hinten. Dafür müssen die Kardanwellen raus. Falls du den Schlauch von der Servo lösen musst, dann solltest du den gleich direkt zur nächsten Hydraulikbude tragen und neu anfertigen lassen. Die pressungen werden undicht, vorallem wenn sie bewegt werden. Und so zieht sich die Nummer dich mit tausend kleinen Sachen, die dir immer wieder im weg sein werden.

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Freitag 4. Januar 2019, 22:44

OK das hatte ich mir leichter vorgestellt.
Wenn die V-Achse abgesenkt wird, muss danach irgendwas wieder korrekt eingestellt oder vermessen werden oder bleibt das genau genug?
Welches Gewicht hat das Häuschen beim 3- Türer und wo hebt man es an?
Du meinst sicherlich die Servoleitungen an der Lenkung oder an der Pumpe?

Gibt es irgendwo ein Tutorial des günstigsten Weges?

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von Rainer.M » Samstag 5. Januar 2019, 22:20

Beim absenken der Vorderachse wird nur das mittlere achsgehäuse mit dem vorderen diff abgesenkt. Dabei wird nix verstellt, aber: (und da sind sie wieder, die tausend kleinigkeiten) es kann sein, das dabei die achsmanschetten einreißen und dann musst du doch an die Traggelenke bzw. Radaufnahmen ran oder das du dabei merkst, das rundherum einige der Kugellager fertig sind. Das würde mich zumindest nicht weiter wundern. Mein a wollte zu jedem TÜV mindestens eins der Gelenke jeweils neu haben...

Mit Servoschlauch meine ich den Schlauch zwischen Servopumpe(am Motor) und Lenkgetriebe. Der Frontera hat keinen Lenkungsdämpfer im eigentlichen Sinn, sondern macht das über den Druckschlauch.(sofern der nicht nachträglich ergänzt wurde.) Nachteil dabei ist, das bei allen Fronteras die pressungen an dem Schlauch undicht werden. Meist geht der Ärger los, wenn die Schläuche bewegt oder gelöst wurden.

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Sonntag 6. Januar 2019, 11:53

Momentan kann ich leider draußen nichts machen, kurier gerade eine Lungenentzündung aus....
Deshalb meine Fragen hier.
1. Würde es nützen die Ölwanne erst nach Verheiratung des Motors mit dem Getriebe zu montieren, quasie wenn er noch am Motorkran hängt?
2. Könnte der Motor in KW Richtung gedreht werden (während er im Kran hängt), also gedreht in den Motorraum absenken, geraderichten und dann ab ins Getriebe.
Könnte mit einer der Methoden das Absenken (und die Folgen) vermieden werden?

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von Rainer.M » Sonntag 6. Januar 2019, 16:44

Das absenken der Vorderachse ist kein Problem. Wirklich nicht. Das Problem sind die tausend Baustellen um den Motorwechsel drumherum, weil ständig irgendwas nicht passt oder weil du erst wenn der Motor am Kran hängt merkst, das du an irgendeine Schraube von oben nicht rankommst. Ohne Grube oder Bühne ist der motorswap eine Herausforderung, solange die Karosse noch auf dem Rahmen steht und so ein Getriebe bewegst du auch nicht auf dem Rollbrett liegend.

Hier kommen halt 3 Sachen zusammen: bei Längsmotoren mit Hecktrieb ist die Motor-Getriebe-Baugruppe meist sehr unhandlich, bei Allrad-Fahrzeugen ist die zweite Antriebsachse meist irgendwie im weg und bei alten Geländewagen hast du häufig ein paar Baugruppen dazwischen, die vom "wilden Leben" dieser Fahrzeuge gezeichnet sind(um es mal ganz freundlich zu umschreiben).
Das ist alles machbar, aber eben eine andere Nummer, als einen quer eingebauten Motor aus einem frontangetriebenen pkw rauszurupfen.

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Sonntag 6. Januar 2019, 20:05

ich mag Herausforderungen.... und unterm Carport liegt Verbundpflaster, zur Not kann ich mich durchgraben. :wink:

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Freitag 11. Januar 2019, 22:50

So habe mir heute einen Y22XE Motor vom Verwerter geholt.
Werde als nächstes dann den defekten Block ausbauen und erstmal den Motorraum entrosten, sowie die Umbauten am Motor vornehmen.

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von Asconajuenger » Sonntag 20. Januar 2019, 12:10

Viel Glück!
Und super das du ihn wieder belebst!

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Montag 21. Januar 2019, 23:21

Klar wird der Fronti wiederbelebt, wär doch schade.
Aber mal was anderes.
Hier wurde im Forum mehrmals geschrieben. dass bei einer Motorüberholung die Ausgleichswellen entfernt wurden.
Da ich prinzipiell auch kein Freund von unnützem Jedöns bin meine Frage, wie stark sich das auf Motorvibrationen auswirkt?
Wer hat´s gemacht und kann vorher mit nachher beschreiben?

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Mittwoch 23. Januar 2019, 20:36

ui, alle im Winterschlaf.....
aber mal im Ernst, das haben doch hier schon einige gemacht und können sicherlich etwas dazu sagen.

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von Rainer.M » Mittwoch 23. Januar 2019, 21:06

Der 2,2er im Frontera ist dafür bekannt, bestimmte Schadensbilder häufiger zu zeigen als gleiche Motoren in anderen Fahrzeugen. Der Ausbau der Ausgleichswellen um Platz zu schaffen für die Vorderachse unter der Ölwanne taugt zumindest als plausible Erklärung für diese schäden. Und du bist ja in dein Projekt letztlich auch mit diesem Problem gestartet. Dabei will ich den Motor grundsätzlich weder verteufeln noch gegenüber den anderen Motorisierung irgendwie heraus heben. Hier hat Opel/gm seinerzeit grundsätzlich die Qualität nicht gut genug unter Kontrolle gehabt und bei jeder Motorisierung ein paar Veränderungen vorgenommen aus denen langfristig Probleme resultieren.

Draußen oder auf dem Fahrersitz merkst du davon aber nix.

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Mittwoch 23. Januar 2019, 21:33

Hi Rainer,
Danke für die Info.
Meine Frage war doch, ob es einen merkbaren Unterschied gibt, ob die Balancer drin sind oder entfernt wurden. Du gehst auf die Lebensdauer der Motoren ein.
Wenn es draußen und auf dem Fahrersitz nicht zu spüren ist, warum werden die Balancer überhaupt eingebaut?
Ist doch Masse, welche die Drehfreudigkeit dämpft und die Herstellkosten erhöht. hmm

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Re: Der Neue mit Frontera B 1999 und Motorschaden?

Beitrag von dieselfalk » Mittwoch 23. Januar 2019, 22:07

Hier habe ich einen Link wo offensichtlich ein Isuzu Rodeo X22SE in Russland überholt wurde.
Sehr schön und ausführlich dokumentiert.
https://blogs.garagetools.ru/remont_dvi ... el_x22se_1
https://blogs.garagetools.ru/remont_dvi ... el_x22se_2
Für die Beschreibungen habe ich den google Translator in firefox als addin installiert, klappt sehr gut.

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